Malerisches Masuren – Busreisen mit Schweizer Bustouristik

Malerisches Masuren

1. Tag Anreise Stettin
Die beeindruckende Hafenstadt Stettin liegt nahe der Grenze zu Deutschland, in Westpommern, am westlichen Arm der Oder. Über 700 Jahre war Stettin deutsch und besitzt eine sehenswerte mittelalterliche Altstadt. Die Stadt liegt an der Oder, in der Nähe der Ostsee, was ihr ein maritimes Flair verleiht. Die historischen Gebäude und architektonischen Schätze der Stadt erzählen die Geschichte ihrer bewegten Vergangenheit. Das Schloss der Herzöge von Pommern, das in der Altstadt thront, ist ein beeindruckendes Beispiel für die Architektur der Renaissance und des Barock. Der Stettiner Leuchtturm, der am Eingang des
Hafens steht, ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

2. Tag Stettin – Danzig
Szczecin, zu deutsch Stettin, ist eine der größeren Städte Polens, die Sie heute während einer Führung näher kennenlernen. Am Marktplatz erhebt sich das Altstädter Rathaus, dessen Ursprünge bis ins 14. Jh. reichen. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung stehen nur noch Fragmente. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Schloss der pommerschen Fürsten. Heute beherbergt dieses unter anderem ein Museum, ein Kulturzentrum und andere Ausstellungsräume. Den schönsten Ausblick auf Stettin mit seinem Hafen haben Sie von der Hakenterrasse, die direkt an der Oder liegt. Weiterfahrt nach Danzig, eine Stadt, die jeden Besucher bezaubert.

3. Tag Danzig
Ihr Tag beginnt mit einer umfangreichen Stadtrundfahrt. Das über 1000 Jahre alte Danzig bezaubert jeden Gast durch die Schönheit seiner Bürgerhäuser im Renaissancestil und seiner Kirchen, verbunden mit dem Reiz der mittelalterlichen Gassen und dem Reichtum der musealen Sammlungen. Sehenswert sind hier die Marienkirche, das prachtvolle Rechtstädtische Rathaus, das Krantor (Wahrzeichen), der Lange Markt und der Neptunbrunnen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

4. Tag Danzig – Masuren
Heute fahren Sie weiter nach Masuren, auch „Land der tausend Seen“ genannt. Die Natur aus klaren Seen und endlosen Wäldern bietet im Sommer wie im Winter ideale Bedingungen für einen Erholungsurlaub und ist zugleich ein Paradies für Radfahrer, Segler und Wanderer. Lassen Sie sich auf Ihrer Reise durch die bekannteste Region Polens von den faszinierenden Kontrasten der Umgebung verzaubern.

5. Tag Nördliche Masuren
Genießen Sie die Schönheit der unberührten Landschaft und entdecken Sie bei der Rundfahrt die bekanntesten Sehenswürdigkeiten dieser Region, u.a. das Kloster Heilige Linde, die Wolfsschanze (Hitlers ehemaliges Hauptquartier) und die Ortschaft Rastenburg. Im Anschluss fahren Sie zu einer der vielen Landungsstellen der masurischen Weißen Flotte und erleben das Naturwunder Masuren bei einer Schiffsfahrt.

6. Tag Johannisburger Heide 
Sie besichtigen heute das größte geschlossene Waldgebiet Polens – die Johannisburger Heide. Die über 1000qkm werden von dichten Wäldern, unzugänglichen Sumpfgebieten und zahlreichen Seen beherrscht. Das zu 80% aus Nadelbäumen bestehende Waldgebiet ist die Heimat von Wildschweinen, Hirschen, Rehen, Elchen, Luchsen, Wölfen, Bibern, Adlern und Schwarzstörchen. Sie sehen die Försterei Kleinort (von Außen), den Geburtsort des weltbekannten Dichters Ernst Wiechert und fahren nach Eckertsdorf zum russischen Philipponenkloster. Ein besonders beliebtes Unterhaltungsprogramm sind  Stakenbootsfahrten auf der Kruttinna. Unterwegs bewundern Sie die Flora und Fauna und aus nächster Nähe vielleicht den Höckerschwan, den größten Vogel Europas. Schon nach 5 Min. auf dem Fluss vergisst der gestresste Großstädter jegliche Hektik und Zeitdruck.

7. Tag Masuren – Thorn – Posen
Heute heißt es Abschied nehmen von der Heimat der Störche. Sie fahren zuerst nach Thorn, dem Geburtsort von Nikolaus Kopernikus. Die Stadt, die sich durch ihr historisches Stadtbild auszeichnet, lernen Sie bei einer Führung kennen. Posen ist ein Kulturzentrum und bietet seinen Besuchern ein hervorragendes Theater, klassische und moderne Musik und epochale Kunstschätze. Der mittelalterliche Marktplatz – neben jenem in Krakau der einzige noch erhaltene Markt mit zwölf Gassen – besitzt vor allem in den Abendstunden eine einmalige Atmosphäre. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören auch die
Dominsel, das Rathaus im Stil der Renaissance und die Kirche der Jungfrau Maria.

8. Tag Heimreise
Falls Sie die Grenze bei Frankfurt/Oder passieren, können Sie unterwegs in der polnischen Kleinstadt Swiebodzin (Schwiebus) die größte Jesus-Statue der Welt schon von weitem erkennen – mit 33m 3m höher als die bekannte Figur in Rio de Janeiro in Brasilien, allein die Krone ist 2m hoch. Die über 25m langen Arme breiten sich seitdem auf diesem Hügel über die Bewohner der Stadt aus, die ihre Statue bei einer Messe feierlich weihen ließ. Geplant und durchgesetzt wurde der Bau vom ortsansässigen Pfarrer Zawadzki, der Swiebodzin somit zu einem Pilgerort aller Gläubigen machte.